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Endlich wieder da im Herbst – Federweißer und Zwiebelkuchen

abgelegt im Archiv Tipps am 29.08.10

Endlich wieder da im Herbst –  Federweißer und Zwiebelkuchen
© F. Montino
Bald ist der Herbst da, und im Bereich Wein gehört er dazu wie die Kastanien an den Bäumen - ein schöner Federweißer. Auf vielen Märkten kann man ihn dann genießen, zusammen mit dem obligatorischen Zwiebelkuchen. Dieser neue Wein wird getrunken, wenn er auf halbem Wege vom Traubensaft hin zum Wein ist. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn sich Alkohol, Süße und Fruchtsäure in einer sehr guten Balance befinden. Der Alkoholgehalt befindet sich zu diesem Zeitpunkt bei rund fünf Volumenprozent. Gärt der Federweiße weiter, wird die Süße im weiteren Verlauf dem Alkohol weichen und das wird dem Federweißen eine recht herbe Note geben.

Die Nachfrage ist im Moment sehr groß, und daher bekommt man diesen Wein auch bereits in fast jedem Supermarkt. Allerdings muss man beim Kauf beachten, dass die Gärung in der Flasche weitergeht, und damit die Kohlensäure entweichen kann, wird die Flasche nicht richtig verschlossen, daher muss sie aufrecht transportiert werden. Wenn man sie zuhause hat, dann schnell probieren, und wenn er den richtigen Geschmack hat, dann ab in den Kühlschrank, denn die Kälte stoppt den Gärungsprozess.

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Täglich Wein trinken - ist das gesund?

abgelegt im Archiv Tipps am 28.07.10

Täglich Wein trinken - ist das gesund?
© Markus Rödder

Ein Glas Wein am Tag schadet nicht, heißt es - im Gegenteil, es ist für Herz und Kreislauf sogar gesund. Aber rund 1,5 Millionen Deutsche sind Alkoholiker, und zehn weitere Millionen trinken mehr, als gut ist.

Doch ab wann gilt man als abhängig? Sicher nicht, wenn man sich im Urlaub mal eine Flasche Wein gönnt oder in geselliger Runde ein Bierchen zuviel trinkt - jeder soll sich auch mal "gehen lassen" können. Sofern er danach nicht zum Steuer greifen muss, tut es gut, auch einmal die Seele baumeln zu lassen.

Allerdings ist es einfach, in die Abhängigkeit zu rutschen: Dann nämlich, wenn der Alkohol zum täglichen Begleiter wird und man nicht mehr selbst, allen guten Vorsätzen zum Trotz, in der Lage ist, sich von ihm zu verabschieden.

Deswegen soll folgende Faustregel beachtet werden: Männer nicht mehr als 0,6 l Bier oder 0,3 l Wein pro Tag, Frauen die Hälfte. Ist es mehr, wirkt sich Alkohol ungesund auf den Körper aus - er kann zu Krebs führen.

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Wein - Übersee ökologisch bedenklich?

abgelegt im Archiv Tipps am 14.07.10

Wein - Übersee ökologisch bedenklich?
© manu&emma
Dass nicht nur in Europa guter Wein hergestellt wird, ist jetzt schon seit Jahrzehnten bekannt. Nach und nach haben sich Chile, Australien, Argentinien oder auch Kalifornien und Südafrika zu Ernst zu nehmenden Weinregionen gemausert und bereichern die Weinlandschaft mit vielen guten Tropfen. Doch wie sieht es mit der Ökobilanz aus? Ist es wirklich notwendig, einen Wein zu trinken, der bereits 10.000 und mehr Kilometer transportiert wurde?

Die Antwort ist schwierig und sicherlich ist es unter rein ökologischen Aspekten am Sinnvollsten, direkt beim Winzer zu kaufen. Wer nicht in einer Weinregion lebt, der sollte darauf achten, regionale Produkte zu bevorzugen doch bei der Frage, ob eher Südeuropa oder Übersee zum Tragen kommen, wird es schon problematischer.

Der Grund liegt darin, dass Weine aus Übersee fast immer mit dem Schiff transportiert werden, was als eines der ökologischsten Transportmittel gilt. Bei Weinen aus Spanien oder Italien wird der LKW benutzt. Dazu kommt dann die Frage nach der Herstellung: wie viel Wasser wird verbraucht? Welche Maschinen verwendet ein Winzer? Mit welchem Glas wird gearbeitet?

Fazit: es besteht vielleicht eine leichte Tendenz zu regionalen Weinen. Doch brauchen Sie deswegen nicht auf Weine aus Übersee zu verzichten. Es kann jedoch in manchen Fällen Sinn machen, sich die Webseiten des Winzers genauer anzusehen und von dort auf die Herstellung zu schließen.

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Im Sommer den Wein kühlen

abgelegt im Archiv Tipps am 25.06.10

Im Sommer den Wein kühlen
© Garrulus
Viele Weine sollten ja nicht unbedingt gekühlt werden. Etwas anders sieht das im Sommer aus. Wer ein Weinthermometer sein Eigentum nennt, der sollte im Sommer einmal messen, wie warm sein Wein ist, wenn er ihn trinkt. In den meisten Fällen wird der Weintrinker feststellen, dass sein Lieblingswein zu warm ist. Wenn der Wein zu warm ist, dann kann das dazu führen, dass sowohl die Süße als auch die Säure etwas stärker hervortreten kann. Wenn ein Wein sehr alkoholreich ist, dann kann er auch schon einmal eine sogenannte "sprittige" Note erhalten. So stellt sich beispielsweise bei einem Rotwein schon einmal der Eindruck ein, den man bei einem Essen hat, da einfach zuviel Gewürz enthält. Auch ein eventueller Korkgeschmack kommt bei einer gewissen Wärme viel stärker zum Vorschein. Und im Sommer ist es so, dass der Wein bereits beim Einschenken um ein bis zwei Grad erwärmt wird. Daher sollte der Wein lieber etwas kälter als zu warm ausgeschenkt werden. Den Wein kühlen ist da wohl die beste Alternative.

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Die Rückkehr der Kabinettweine

abgelegt im Archiv Weinkunde am 18.06.10

Die Rückkehr der Kabinettweine
© chadmagiera
Der Trend in den letzten Jahren lag ja ganz eindeutig bei den Rotweinen. Schmecken sollten die Weine hauptsächlich nach Burgund oder Toskana. Mit Alkohol als bekanntem Geschmacksträger wurde es möglich gemacht, dass eine große Vielzahl an unwiderstehlichen Aromen entstehen konnte. Und durch den jetzigen Klimawandel war das sogar in Deutschland möglich. Leichte Weißweine hatten es in dieser Zeit nun wirklich nicht einfach. Das scheint sich aber nun zu wenden. Niemand hat natürlich etwas gegen einen schönen schweren, körperreichen Rotwein einzuwenden, besonders zu einer recht kräftigen Mahlzeit oder auch vor dem kuscheligen Kamin im Winter. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn man im Sommer Temperaturen um die dreißig Grad hat oder im Winter auch gerne einmal ein Gläschen mehr trinken möchte, was bei schweren Rotweinen schon einmal zu einem recht schweren Kopf am nächsten Tag führen kann. In früheren Jahren gab es zu diesen Anlässen die Kabinettweine. Durch einen recht moderaten Alkoholgehalt von zehn oder elf Prozent war er immer bestens geeignet auch für einen langen Partyabend.

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